Medienbericht 2016

Hier gehts zur Mitteilung: www.jungfrauzeitung.ch/artikel/146998/

Wo Rock, Reggae und Ziegen aufeinandertreffenDas Openair Tiefental fand bereits zum 22. Mal statt. Das Wetterglück war auch dieses Jahr nicht auf der Seite der Veranstalter. Trotzdem konnten die Besucher die Konzerte mit trockenen Füssen geniessen.

Ein grosser Fisch für das Mini-Festival: Die Berner Grösse «Magic5» spielte bekannte Songs aus der Sparte Rock, Soul und Blues.Fotos: Stian SartoriKlein und fein, das sind wohl die treffendsten Worte für das familiäre Open Air unterhalb der Axalp. Der Veranstaltungsort ist ein Bauernhof im idyllischen Tiefental. Dort müssen Besucher weder um Parkplätze noch um ein Bier kämpfen. Deshalb erstaunt es nicht, dass auch bei der 22. Ausgabe wieder etliche langjährige Festivalgänger den Weg ins Tiefental fanden. «Im Moment rechnen wir ungefähr mit 200 Personen», sagte Organisator Ralph Fischer. Bereits zum zweiten Mal ist der 24-Jährige der Hauptverantwortliche des Events. 2014 übernahm er das Zepter von seinem Vater Peter Fischer, der das Festival 1994 gründete.


Ein Programm für viele GeschmäckerIn der grossen Scheune des Bauernhofs stand eine breite Vielfalt an Musikstilen auf dem Programm: lateinamerikanischer Sound, Reggae, World Musik, Rock und Ska. «Einerseits wollen wir aufstrebenden Bands eine Plattform bieten. Andererseits sind natürlich unsere finanziellen Mittel begrenzt», so Ralph Fischer zur Auswahl der Bands. Nichtsdestotrotz gelang es Ralph Fischer und seinem Team, die Berner Grösse «Magic 5» fürs Festival zu verpflichten. Den Anfang des Abends machte jedoch die Basler Band «Tison Candelo». So vielfältig wie die Herkunft der acht Bandmitglieder ist auch ihre Musik. Sie vermischten Hip-Hop und Reggae zu einzigartiger südamerikanischer Musik. Nicht weniger lebendig war das Konzert der Zofinger Musikgruppe «The Music Monkeys». Die drei Bläser der Band pusteten reichlich Energie ins Publikum. Die Zuschauer erwiderten den Reggae und die World Music mit wippenden Tanzbeinen. Musik und SpektakelWie in den vergangenen Jahren kamen die Festivalbesucher auch dieses Jahr wieder in den Genuss eines Feuerwerks. Während 20 Minuten erhellten farbige Raketen den bedeckten Himmel. Danach ging es wieder ins Trockene – «Magic 5» stand auf dem Programm. Bei ihrem Auftritt hielten die Zuschauer vergeblich nach fünf Bandmitgliedern Ausschau. Denn trotz ihres Namens besteht die Musikgruppe eigentlich nur aus drei Männern. Im Tiefental war ausnahmsweise noch ein Keyboard-Spieler dabei. Doch auch zu viert vermochte die Band mit ihren rockigen Riffs das Publikum in ausgelassene Konzertstimmung zu bringen. Plötzlich bestieg dann noch ein weiterer Musiker die Bühne: Pascal Dussex, ehemaliger Mitorganisator des Festival Tiefental, wurde von der Band als Special Guest eingeladen. Den Abschluss des Abends machten «Splashing Pinguins». Durch die freudvoll dynamischen Pop-Songs, die reichlich mit Funk, Ska, Jazz und Rock ausgeschmückt sind, wurden selbst müde Besucher wieder richtig wach.